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Der Krieg mit den Chatten"Die Chatten kommen!" Die Chatten! Schon immer waren sie Bösewichte gewesen. Sie waren sehr streitsüchtig. Sogar gegen die stärkeren Römer hatten sie schon Kriege geführt. Ihr Zuhause war eigentlich zwischen Eder und Fulda, aber sie wollten ihr Reich immer größer machen. Sie wollten die Kelten aus ihrem Land verjagen. Dazu war ihnen jedes Mittel recht. Die Kelten wären ihnen hilflos ausgeliefert, denn wenn dieser Feind kam, dann kam er mit viel mehr Kriegern als Menschen auf dem Dünsberg lebten. "Die wollen nichts Gutes," sprach Hagamon. "Die wollen Krieg!" Die Kelten galten schon immer als die Tapferen, die Erhabenen, die Hohen unter den verschiedenen Völkern. Aber jetzt gerieten sie doch in Panik. Jeder griff nach den Waffen. Die lagen sowieso schon immer zum Greifen nah. Ob es nun die Römer oder die Chatten waren, irgend jemand von denen suchte immer Stunk. Plötzlich stand der Kobold Werdesiegen vor ihnen. Er war mit einem riesigen Satz über den Ringwall gesprungen. "Na, du wuscheliger Dämon, du Geist des Waldes, du Zwerg unter den Zwergen, was willst du denn hier?" „Ihr dürft dieses Mal keine Angst haben! Zeigt dem Feind die Zähne! Ich habe eine Wunderwaffe! Damit werdet ihr sie vernichten!“ Werdesiegen öffnete einen Sack und ließ die Kelten hineinsehen. „Was, Bohnen? Willst du uns wieder mal aufs Kreuz legen?“ Sie waren entrüstet über das Angebot, Bohnenkerne als Waffen zu verwenden. „Vertraut uns, wir wollen euch doch nur helfen. Selbst wenn wir euch manchmal necken, aber ihr wisst doch, was sich liebt, das neckt sich halt. Werft die Bohnen nach Euren Feinden und ihr werdet... Wie wird es wohl weitergehen? Reinhard Theuermeister, Gießen - Märchenschreiber und Autor des großen Fantasieromans Die Reise zur Stunde Null Alle Rechte auf Nachdruck oder Veröffentlichung liegen beim Autor. |
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